„Dampf am Morgen – das Heizhaus von Klaus“
Die Sonne kriecht langsam über die modellierte Bergkulisse, während der Bahnhof Klaus noch in verschlafene Stille gehüllt ist. Doch aus dem kleinen Heizhaus am Südende steigen erste Dampfwölkchen auf – ein Zeichen, dass hier schon gearbeitet wird.
Lok 298.01, eine robuste Tenderlok der ÖBB, ruht friedlich im Schatten der Backsteinmauern. Der Heizer, Miniaturfigur Fritz mit blauem Overall und rußverschmiertem Gesicht, schaufelt Kohle aus dem kunstvoll gestapelten Vorrat neben dem Gebäude. Im Inneren flackert eine LED-Flamme, die das Glühen der Feuerbüchse simuliert.

Auf der Nebengleis rammt gerade ein Schmalspur-Rangierer mit mäßigem Tempo eine Gruppe leerer Güterwaggons heran – heute wird Holz verladen. Doch bevor es losgeht, braucht die Lok Wärme, Wasser und Druck. Das Heizhaus ist Herz und Lunge zugleich.
Ein Besucher scannt den QR-Code mit der Aufschrift "SCAN ME" und erfährt auf seinem Handy, wie das echte Heizhaus in Klaus Vorbild für dieses Modell wurde.
Ein Pfiff, ein Zischen, ein Klack: Die Tore öffnen sich, und mit rhythmischem Schnauben rollt die Lok aus dem Schatten ins Licht – bereit für ihren Dienst auf der kleinen, großen Bahn der Welt.