Schorsch und das Geheimnis der Landschafts-Schachteln
Niemand kennt den Bahnhof so gut wie Schorsch, der schnauzbärtige Gleiskünstler mit dem QR-Code-Zauberfinger. Doch heute war etwas anders: Vor ihm stand ein Karton. Nicht irgendein Karton – nein, ein Karton, der verdächtig nach Gips roch. Daneben eine freche Mini-Tanne, die sich bockig neben dem QR-Schild postierte.

„Hoppala,“ murmelte Schorsch, „jetzt geht's los mit dem Landschaftsbau – und keiner hat mir gesagt, dass Hasengitter so störrisch ist!“
Denn die Wahrheit war: Die meisten Bäume, Hügel und geheimen Tunnel der Miniaturlandschaft stammen gar nicht aus edlen Materialien. Nein – sie sind stolze Eigengewächse aus recycelten Nudelschachteln, Gips von Tante Hildes Bastelkeller und Hasengitter, das einst als Gartendeko gedient hatte (bis es vom Wind in den Kompost geweht wurde).
Schorsch nahm den Karton auf, tippte theatralisch auf den QR-Code und flüsterte verschwörerisch: „Wer scannt, der erfährt: Diese Landschaft besteht zu 80% aus Frühstücksverpackung und zu 20% aus Improvisation.“

Die Tanne kicherte leise (na gut, das war nur der Wind) und der Karton vibrierte verdächtig – als ob er gleich einen neuen Hügel ausspucken würde. Landschaftsbau à la Schorsch eben: chaotisch, charmant und garantiert aus Schachteln gemacht.